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Helena Stanek (geb. Fromm)

Zum Neuen Kloster 7

59823 Arnsberg​

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© 2018 by Helena Fromm 

Der Beginn 


Der Beginn meiner Karriere fand im 8000 Seelendorf Oeventrop statt. Die Leidenschaft für den Sport Taekwondo entdeckte ich schon sehr früh. Mein Kindergartenfreund Thomas Born, der damals schon wie ein Wirbelwind durch den Turnraum sprang, hat mich einfach mit zum Training genommen. In der Sportschule Schültke lernte ich dann Stück für Stück die Sportart Taekwondo kennen. Fasziniert von den älteren Sportlern setzte ich mir als Ziel, auch einmal so schnell und so hoch treten zu können, wie es die Älteren schon konnten.

Als ich dann endlich die Prüfung zum Gelbgrünen Gürtel abgelegt hatte, durfte ich mit auf einen Wettkampf fahren. Meinen ersten Wettkampf werde ich nie vergessen, da an diesem Tag niemand in meiner Gewichtsklasse, außer mir, angetreten ist. Somit konnte ich mir das ganze Wettkampfgeschehen erstmal aus der sicheren Ferne ansehen. Schon bald fuhren wir mit dem Verein auf immer mehr Turniere und ich habe schnell Spaß an den Kämpfen gefunden. Sicherlich auch, weil ich mich immer ganz gut angestellt hab. Über die Bezirksmannschaft Arnsberg habe ich mich dann in den Landeskader gekämpft, wo ich regelmäßig zu Landeskaderlehrgängen eingeladen wurde.



 

Im Jahr 2002 war dann ein entscheidender Wendepunkt in meiner Karriere. Mit meinem damaligen Trainer Roland Schültke fuhr ich zum ersten Mal auf eine Deutsche Jugend Meisterschaft. Durch eine gute Platzierung auf der Landesmeisterschaft hatte ich die Qualifikation zur Deutschen geschafft. Auf der Deutschen lief es dann super für mich und ich konnte meinen ersten Deutschen Meistertitel in der Jugendklasse feiern. Zur Belohnung erhielt von dem damaligen Jugendbundestrainer Markus Kohlöffel eine Einladung zum Trainingslager der Deutschen Nationalmannschaft.

An meinen ersten Einsatz für die Nationalmannschaft erinnere ich mich noch sehr gut. Ich wurde vom Präsidenten der Deutschen Taekwondo Union für die French Open in Paris nominiert. Total nervös fuhr ich mit dem Team also nach Paris. Mein erster Einsatz für Deutschland - und es lief gut. Mit einem riesigen Pokal für den dritten Platz kehrte ich nach Oeventrop zurück. Der Einstand war gelungen, doch es folgte mehr.

Nur wenige Monate später fand in Athen die Jugendeuropameisterschaft statt. Durch meine guten Leistungen in Paris und bei der darauf folgenden Deutschen Meisterschaft wurde ich für die Jugendeuropameisterschaft nominiert. Wahnsinn, eine Europameisterschaft, und ich darf daran teilnehmen. Das dachten wahrscheinlich auch die anderen, denn fast als „no-name“ holte ich eher überraschend den EM-Titel. 4 Kämpfe musste ich bestreiten, um schließlich das erste mal ganz oben auf dem Treppchen die deutsche Nationalhymne für mich zu hören. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Mit einem goldenen Lorbeerkranz, einer schönen Medaille und vielen wertvollen Erfahrungen kehrte ich in meine Heimat zurück. Der Durchbruch war geglückt und der Weg frei für weitere Schritte

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